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Spezialitäten aus Rheinland-Pfalz

 

Weinarten

Neuer Wein und Zwiebelkuchen

Die Küche in Rheinland-Pfalz wird durch die milden Temperaturen an Rhein und Mosel bestimmt. Einer der wichtigsten kulinarischer Exportartikel ist natürlich Wein. Die Pfalz ist das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet.

Die vorherrschende Traubensorte ist der Riesling. Traditionell sind unter den Weißweinen neben dem Riesling noch der Müller-Thurgau, der Silvaner und der Kerner vertreten. Die roten Rebsorten der Region sind Dornfelder, Blauer Portugieser sowie Regent. Zwiebelkuchen ist ein traditionelles Herbstgericht, das vorwiegend zur und nach der Weinlese angeboten wird. Herrlich schmeckt dazu Federweißer, ein junger, noch nicht ganz durchgegorener Wein.

Saumagen und Schwenkbraten

Pfälzer Saumagen

Zumindest dem Namen nach das bekannteste Pfälzer Gericht ist der Pfälzer Saumagen. In einem leeren und gesäuberten Schweinemagen wird eine Mischung von magerem Schweinefleisch, Bratwurstbrät, Kartoffeln und evtl. Zwiebeln, gewürzt beispielsweise mit Majoran, Muskat und Pfeffer, gekocht. Ein weiteres berühmtesten Pfälzer Gerichte ist der Schwenkbraten. Er ist typisch für die Region rund um den Hunsrück. Marinierte Schweinenackenkoteletts werden über Buchenholz auf einem Schwenkgrill gebraten. Für den besonderen Geschmack sorgt ein ordentlicher Schuss Bier, mit dem das Fleisch abgelöscht wird.

die Pälzer Dreifaltigkeit

Läwwerknedel

Auch grobe Bratwürste, Pfälzer Leberwurst und die „Grieweworscht“ (Griebenwurst) genannte Blutwurst, „Läwwerknepp“ oder „Läwwerknedel“ (Leberknödel) und „Flääschknepp“ (Fleischklöße, die meistens mit Meerettichsoße serviert werden) sind wichtige Bestandteile der Pfälzer Küche. Es gibt auch Kombinationen aus diesen Gerichten, z. B. den sogenannten Schiefen Sack, der aus einer Bratwurst und einem Leberknödel besteht, oder die Pälzer Dreifaltigkeit (Leberknödel, Bratwurst, Saumagen). Beim Schlachtfest nach Pfälzer Art gehören Metzelsupp, Kesselfleisch, warme Leber- und Griebenwurst sowie Leberknödel zum Grundbestand des Angebotenen.

Die Pfälzer Dampfnudel

Dampfnudel

In der Pfalz ist die Dampfnudel mit salziger Kruste ein traditionelles Hauptgericht, welches entweder mit süßen Beilagen (zum Beispiel Weinsoße, Vanillesoße oder eingekochtem Obst wie Mirabellen, Zwetschgen, Birnen oder ähnlichem) oder mit salzigen Beilagen (zum Beispiel Kartoffelsuppe, Gemüsesuppen, Gulasch oder Schweinepfeffer) gegessen wird. Es gibt so genannte Dampfnudeltore in den pfälzischen Orten Kandel (Pfalz) und Freckenfeld. Die Torbögen dieser Tore sind mit jeweils mehr als tausend steinernen Dampfnudeln verziert.

Zwetschgenkuchen mit Grumbeersupp

Zwetschgenkuchen

Während der Zwetschgensaison wird „Grumbeersupp un Quetschekuche“ (Kartoffelsuppe mit Zwetschgenkuchen) gegessen. Als Nachtisch gibt es „Kerscheplotzer“. Bekannt sind die „Gebreedelde“, die Pfälzer Bratkartoffeln, die häufig mit Speckstückchen oder Leberwurst angereichert werden. Auch „Gequellde mit weiße Kees“, also Pellkartoffeln mit Quark, der gewürzt ist mit Zwiebeln, Kümmel, Pfeffer oder Schnittlauch, sind ein beliebtes Gericht.

Esskastanien zum Festgericht

Esskastanien

Weil reichlich Esskastanienbäume am Haardtrand vorkommen, sind im Herbst und zur Weihnachtszeit Gerichte mit Esskastanien (Keschte oder Keschde) verbreitet. Enten- oder Hasenbraten mit Rotkraut und Kastanien sind ein traditionelles Festtags- und Sonntagsessen. Gereicht werden Kastanien oft auch zu den im Pfälzerwald angebotenen Wildgerichten. Die gehobene Gastronomie hat in den letzten Jahren außerdem mancherlei Kastaniengerichte aus Italien und Frankreich übernommen.